Zaiho
unser Shiba Inu erzählt bildlich sein Leben.
Portrait Shiba Inu ---- Erziehung des Shiba Inu----
Das ist ein sehr heikles Thema. Nur wenige Herrchen/Frauchen können so mit IHM umgehen, wie er es benötigt. Der Shiba ist in der Lage, es immer und immer zu probieren etwas vom menschlichen Essen zu bekommen! Er braucht ein 100%iges NEIN!!!
Seine Intelligenz, sein Charme und seine Charakterstärke lassen sehr häufig alle unsere Vorsätze und unser Wissen über andere Hunde im Schatten stehen. Die meisten denken der Shiba ist wie alle Rassen, man liest viele Bücher holt sich rat und denkt mit einem Shiba wird man die Erziehung schon schaffen! So reagieren fast alle Welpenkäufer die sich für einen Shiba interessieren. Die Leute, die noch nie einen Hund hatten, sollten jetzt keine Angst bekommen, dass der Shiba für Sie vielleicht nicht in Frage käme, weil sie eben noch keine Hundeerfahrung hatten. Die von Ihnen die keine Erfahrungen haben die beschäftigen sich viel mehr mit dem Thema SHIBA. Die “Anfänger” kaufen sich meistens etliche Bücher, denn Sie wollen keine Fehler machen, Sie nehmen gerne Ratschläge an und kommen auch sehr gut mit dem Shiba zurecht. Auch ich hatte, keine Shiba-Erfahrungen aber bevor er kam, wurden viele Bücher gewälzt. Jetzt möchte man den Zaiho nicht mehr missen.
Ist der kleine Welpe dann eingezogen, so sieht nach sehr kurzer Zeit alles ganz anders aus. Die eigenen Vorsätze sind dahin und ein „Nein“ fällt immer sehr schwer. Man will dem Shiba nichts böses, er ist ja noch so klein, und es soll ihm an nichts fehlen. Er ist doch noch so tapsig, einfach süß!
Geben Sie Ihrem Grundsatz nicht nach, den Sie immer im Hinterkopf behalten müssen!
Sie werden merken, wenn Sie auch mal nein sagen, wird ihr Shiba Sie aufmerksamer beobachten, als wenn Sie ihm alles durchgehen lassen. Bleiben Sie hartnäckig, es ist schwer aber Sie müssen, sonst ist der SHIBA bald Herr im Haus. Es ist bei allen Übungen, die Sie mit Ihrem Shiba machen. Das, was Sie mit ihm machen wollen, müssen Sie ruhig und ohne Zorn durchsetzen, gutes und ruhiges Zureden überzeugt ihn und er wird zu Ihnen Vertrauen finden.
Ein Shiba ist eigentlich sehr leicht zu erziehen, wenn man sehr konsequent ist und es auch bleibt. Jedoch wenn Sie nicht konsequent bleiben und seinen Willen durchgehen lassen, so kann die Erziehung beim Shiba zum Problem werden.
Zaiho fährt gerne Auto
Zaiho ist es gewohnt, seit seiner Abholung vom Züchter mit im Auto zu fahren. Ganz am Anfang fuhr er in eine Hundebox mit. Mit 13 Monaten wurde er ohne Hundebox auf den Rücksitz mit seinem Norwegergeschirr und einem Sicherheitsanschnaller gesichert. Die Hundebox wurde einfach zu klein und eine neue hielten wir für überflüssig und Platzverschwendung.
Wichtig ist, wenn der Shiba mit im Auto fährt. Die Autotür öffnen darf nie für den Hund bedeuten, dass er raus darf. Sie öffnen die Autotür, sagen zu dem Hund „Bleib“, warten eine Weile und dann sagen Sie „Komm“. Probiert er es aber doch, gleich beim Öffnen der Tür herauszuspringen, setzen Sie ihn sofort zurück und warten wieder kurz. Sie dürfen auch ruhig dabei etwas lauter werden, wenn ihr Shiba nicht hört, er muss merken, wenn er etwas nicht richtig macht. Nun kommt das sanfte Kommando „Komm“. Jetzt freut er sich und wird gelobt/belohnt (Streicheleinheit reicht meistens auch, es muss nicht immer mit Leckerlies ). Pobieren Sie es aber nie, wenn Sie selbst im Stress sind, dann geben Sie Kommandos und haben keine Zeit es auch durchzuführen. Außerdem verändert sich bei Streß die Stimme und der Shiba merkt dies ganz genau. Ein Kommando, das gesagt wurde, muss durchgesetzt werden, dann weis Ihr Shiba, dass Sie es so meinen, was Sie sagen und er wird gehorchen. Geben Sie ein Kommando und lassen durchgehen, was Ihr Shiba macht, so hat er über Sie entschieden und hat somit bald kein Vertrauen mehr zu Ihnen, weil er Sie nicht ernst nehmen kann. Von nun an wird er immer öfter probieren Ihrem Kommando auszuweichen.
Merke: “Immer üben, wenn Sie Zeit haben und ausgeglichen sind”.
Die ersten 1 ½ Jahre vergehen sehr angenehm, jeder, der Sie mit diesem Hund sieht ist begeistert und auch Sie sind der Meinung, dass alles total gut mit der Erziehung geklappt hat. Dieser Vorgang der Erziehung, geht bei einem Rüden oft besser, als bei einer Hündin. Der Rüde ist total auf Sie fixiert, macht alles, was Sie wollen und auch wenn er frei läuft, hört er besser als die Hündin. Mit einem Rüden gibt es kaum ein Problem.
Bei einer Hündin sehen diese 1 ½ Jahre etwas anders aus. Schon im ersten ½ Jahr muss man sie viel mehr Locken, damit die Hündin kommt. Ist sie draußen im Garten und sie soll rein kommen, man ruft, sie bleibt stehen, sie sieht Sie an, als wolle sie sagen… bin ich etwa gemeint?? Dann dreht sie sich um und geht genau in die andere Richtung. Manchmal kann man den Mut verlieren. Wenn man jetzt schimpft oder ärgerlich wird, dann geht gar nichts mehr, sie läuft weg und würde auch immer weiter weglaufen, wenn Sie die Shibahündin jetzt holen wollten. Nur mit guten Lockmitteln haben Sie jetzt eine Chance z.B. Lieblingskekse und Leckerlies. Ist sie endlich gekommen, nun muß man kräftig loben. Auch wenn Sie wütend sind, traurig und enttäuscht! Allmählich wird es aber immer besser.
Immer kräftig weiterüben, nur nicht nachgeben!!
Jetzt nach ca. 1 ½ Jahren (von Shiba zu Shiba unterschiedlich) passiert etwas seltsames, Ihr Rüde, der immer so gut gehört hat, versucht immer mehr seine Wege zu gehen, wie es ihm gefällt. Er wartet nicht mehr darauf, bis Sie sagen, dass Sie mit ihm „rausgehen“ wollen, sondern er hat es sich zu eigen gemacht, Ihnen zu sagen, wann es an der Zeit ist, nach draußen zu gehen. Schleichend hat er das Kommando übernommen. Auch weis Ihr Shiba ganz genau, wann seine Futterzeit ist. Sollten Sie vielleicht vergessen haben, ihn zu füttern? Er wird keine Ruhe lassen, bis er sein Futter bekommen hat.
Viele Herrchen/Frauchen freuen sich hierüber, aber Sie haben gar nicht verstanden, was diese Situation bedeutet! Ihr Hund hat Ihr Menschenrudel übernommen!!!!!
Wenn Sie diese Situationen bemerken und Zweifel daran haben, ob Sie wirklich noch der Rudelführer sind, so machen Sie Gehorsamkeitsübungen mit ihm. Wird er mit Freude und Aufmerksamkeit Ihre Kommandos befolgen, so sind Sie noch immer sein Rudelführer. Er akzeptiert und achtet Sie noch. Ist er aber neben Ihnen gelangweilt und alles andere ist für ihn wichtiger als Sie, dann ist er sein eigener Herr geworden.
Jetzt sollten Sie andere Hilfe zu Rate ziehen, bevor er Herr über Sie wird. Hierfür gibt es speziell ausgebildete Hunde- bzw. Tiertrainer.
Bei einer Hündin sieht es jetzt auch anders aus. In ihre Erziehung hat man schon so viel Zeit gesteckt, man ist fast immer konsequent geblieben, weil man ja wollte, dass sie kommt. Sie hat inzwischen durch Ihr konsequentes Handeln begriffen, wenn Sie „Komm“ rufen, dass Sie es auch so meinen und sie wird nun auch sofort kommen.

Beim Umgang mit anderen Hunden, Sie sollten das natürlich von Anfang an mit Ihrem Shiba geübt haben, passiert auch langsam ein Wandel. Ihr Rüde, der sich mit anderen Rüden, bis auf kleine Ausnahmen, gut verstanden hat, kann seinen Freund von heute an nicht mehr ausstehen. Sie knurren sich an und wenn man dieser Auseinandersetzung nicht aus dem Weg geht, könnte hieraus eine kleine, bis große Beißerei werden. Sehr häufig verstehen sich Shiba – Rüden nicht mit anderen Rüden! Sollten Sie merken, dass Ihr Rüde sich nicht gut mit anderen Rüden versteht, stellen sich seine Nackenhaare hoch, so lassen Sie es nicht darauf ankommen, wer der Stärkere ist. Wechseln Sie die Straßenseite und gehen Sie der Situation aus dem Weg. Sie könnten ihn ausschimpfen, aber es hat noch nie viel genützt. Aber loben Sie ihn auf keinen Fall. Wenn Sie diese Situation ignorieren und die Straßenseite wechseln, hat es fast mehr Erfolg.
Vereinzelt gibt es aber auch sehr harmlose Shiba – Rüden, die sich auch später noch mit anderen Rüden ohne Probleme vertragen, aber dann ist ihr typisch ranghoher Charakter nicht mehr vorhanden. Nicht, dass Sie nun glauben, mit einer Hündin ist hier alles viel einfacher. Auch eine Hündin kann sich ganz gut mit einer anderen Hündin streiten. Besonders in der Läufigkeit muss man vorsichtig sein. Sie mag dann keine Rivalin neben sich dulden. Besonders in der Läufigkeit muss man aufpassen.
Link zum Thema ---> (Zyklus einer Hündin)
Langsam kehrt wieder der Alltag ein und es macht wieder richtig Spaß mit Ihrem Hund auszugehen. Alles klappt wieder wie am Schnürchen.
Ab dem 5. Lebensjahr, beginnt noch Mal eine schwierige Zeit.
Diese Phase im Alter von fünf Jahre hat nicht jeder Shiba. Ich kann es bei Zaiho nicht bestätigen.
Wieder merkt man, einen erneuten Wandel des Hundes. Jetzt erst ist er richtig Erwachsen geworden. Er will nun sicher sein, ob Sie es sich auch verdient haben, dass Sie so lange der Rudelführer waren. Er wird wieder aufmüpfig, auch haben wir das Empfinden, wir müssen mit unserem Shiba mal wieder arbeiten. Kommandos müssen aufgefrischt werden. Merkt Ihr Shiba, dass Sie immer noch an der ersten Stelle stehen, dann haben Sie gewonnen; Ihr Shiba gibt auf und er wird sehr gut auf Sie hören.
Er ist sich bewusst, dass er sich voll und ganz auf Sie verlassen kann. Sie sind zu einem tollem Team zusammengewachsen.
Es lohnt sich also auch mal „Nein“ zu sagen – und sich durchzusetzen!!!
Portrait Shiba INu
Zaiho
Shiba Inu (Sammlung)
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